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dydaqlog - Einsatz im Straßenbau

Das mittelständische Straßen- und Tiefbauunternehmen Wilhelm Schütz GmbH & Co. KG entwickelt seit 2019 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Straßenwesen der Technischen Universität Darmstadt unter dem Projektnamen HEIZ einen Asphaltaufbau mit regelbarer Temperatur. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Asphaltflächen sind in Deutschland Temperaturen von minus 15 Grad Celsius im Winter bis zu 70 Grad Celsius im Hochsommer ausgesetzt. Diese Witterungsverhältnisse beanspruchen das Material enorm und können zu dauerhaften Schäden führen. Ziel des Projektes HEIZ ist es, die negativen Auswirkungen auf die Asphaltfläche zu reduzieren und dadurch die Lebensdauer zu verlängern. Dazu wird durch eine von Gussasphalt umschlossene, poröse Asphaltschicht ein Wärmetauschmedium gepumpt. So kann der Asphalt bei hohen Temperaturen gekühlt und bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius erwärmt werden. Das Absenken der Temperatur wirkt der Bildung von Spurrillen und ähnlichen Schäden entgegen. Eine Erwärmung hilft gegen Eis-, Schnee- und Glättebildung sowie kältebedingtes Materialversagen. Zudem besteht die Möglichkeit, die Asphaltfläche im Sommer als Wärmekollektor zu verwenden. Die gewonnene Wärme kann zum Beispiel direkt in einer Wärmepumpe genutzt oder unterjährig gespeichert und zur Reduktion der Heizkosten in den kalten Jahreszeiten verwendet werden.

Zur technischen Umsetzung musste – unter Beachtung der Durchführbarkeit und Wirtschaftlichkeit - sowohl ein neuer Aufbau der Asphaltkonstruktion als auch neue Asphaltmaterialien entwickelt werden.

Zur Messdatenerfassung suchten die Projektpartner ein kostengünstiges, kompaktes und flexibel einsetzbares Gerät. Eine wesentliche Anforderung: Es mussten analoge PT100 Temperatursensoren, die an der Grenze zwischen poröser Schicht und Deckschicht (oben) und Tragschicht (unten) angebracht sind, digitale Durchfluss- und Wärmemengenmesser sowie ein Pyranometer zur Messung der Sonneneinstrahlung direkt anschließbar sein. Die Entscheidung fiel auf den dydaqlog Datenlogger der Firma gbm mbH. Der dydaqlog Datenlogger bietet hochgenaue und zuverlässige Datenaufzeichnung über flexibel einstellbare Sensoreingänge. Einrichtung und Bedienung sind aufgrund der innovativen Weboberfläche intuitiv und einfach. Die Messdaten sind durch die nahtlose Anbindung an industrielle Cloud-Lösungen jederzeit und überall verfügbar. Die erfassten Messdaten bilden die Grundlage für die Bewertung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der erstellten Versuchsfläche.

Maximilian Schütz, zuständig für die Forschung und Entwicklung bei der Wilhelm Schütz GmbH & Co. KG, schätzt am dydaqlog Datenlogger vor allem den geringen Aufwand bei der Inbetriebnahme. Außerdem habe der Datenlogger im Vergleich zu Konkurrenzprodukten der gleichen Preisklasse den Vorteil, verschiedene Sensoren parallel an einem Gerät betreiben zu können. „Damit fiel es uns sehr leicht, die gewonnenen Daten zusammenzuführen“, so Schütz.

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