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Häufig gestellte Fragen - FAQ

Technische Eigenschaften

Wie viel Speicherplatz für Messdaten steht auf dem Gerät zur Verfügung?

Eine 8 GByte große Datenpartition steht für die Speicherung von Daten auf dem dydaqlog zur Verfügung. Das entspricht 1 GSample an Messdaten. Bei 16 Kanälen, die mit 1 Hz bemessen und gespeichert werden, reicht der Platz so zum Beispiel für etwa 23 Monate Datenaufzeichnung. 


Wie groß darf eine Datei mit Messdaten maximal werden?

Im Prinzip ist es möglich, die gesamte Datenpartition der SD-Karte mit einer einzigen monolitischen Logdatei vollzuschreiben (also ca. 8 GByte). Allerdings ist dieses Vorgehen nicht zu empfehlen, da eine solche Datei im Download und auch zur Weiterverarbeitung sehr langsam und schwer zu handhaben wäre. Wir empfehlen deswegen, durch Konfiguration des zu loggenden Zeitfensters, die Dateigröße auf höchstens einige MB zu begrenzen, also je nach Samplingrate und Anzahl bemessener Kanäle beispielsweise eine Messdatei pro Tag oder pro Stunde anzulegen. Für die Online-Anzeige in der Weboberfläche des dydaqlog ist die maximal mögliche Dateigröße 30 MByte, besser ist aber eine Dateigröße von unter 5 MByte.


Verfügt der dydaqlog Datenlogger über Zählereingänge?

Die derzeitige Version des dydaqlog Datenloggers verfügt nicht über Zählereingänge. Für langsame Vorgänge (< 5 HZ), ist es möglich, einen Digitaleingang zum Zählen von Flankensignalen zu benutzen. Eine Geräteversion mit schnellen Zählern ist zur Zeit in Entwicklung und wird voraussichtlich Ende 2020 zur Verfügung stehen.


In welchen Sprachen ist die Benutzeroberfläche verfügbar?

Die Benutzeroberfläche und das Handbuch für den dydaqlog Datenlogger sind aktuell auf Deutsch und auf Englisch verfügbar. In der Weboberfläche kann jederzeit zwischen den beiden Sprachen gewechselt werden, bzw. es ist möglich, gleichzeitig von einem Browser aus auf Deutsch und von einem anderen auf Englisch auf die Oberfläche zuzugreifen.


Kann das Web-Design der Benutzeroberfläche angepasst werden?

Wenn Sie den dydaqlog Datenlogger in größeren Stückzahlen einsetzen oder als Wiederverkäufer an ihre Kunden weitervertreiben wollen, ist es möglich, die Benutzeroberfläche bezüglich Farben und verwendetem Logo an ihr Firmenbranding anzupassen. Sprechen Sie hierzu gerne unsere Vertriebsmitarbeiter an.


Messtechnik

Wie hoch ist die maximale Samplingrate der einzelnen Kanäle?

Der dydaqlog Datenlogger kann die einzelnen Kanäle mit einer maximalen Abtastrate von bis zu 10 Hz bemessen. Einige Messmodi, wie z.B. das Bemessen von Widerständen oder Widerstands-Thermometern, benötigen mehr Zeit. Daher sind nicht alle Kanalkombinationen mit maximaler Abtastrate möglich. In diesem Fall muss entweder die Anzahl der benutzten Kanäle oder die Samplingrate reduziert werden. Einige Beispiele für mögliche Kombinationen sind:

16 Kanäle Spannungs- oder Strommessung mit 10 Hz

3 Kanäle mit Widerstandsmessung plus 5 Kanäle mit Spannungsmessung mit 10 Hz

8 Kanäle mit Widerstandsmessung mit 4 Hz


Welche Arten von Sensoren kann ich an den dydaqlog Datenlogger anschließen?

Thermoelemente (Typen B, E, J, K, N, R, S, T), Widerstandsthermometer (PT50/100/500/1000), Brückenschaltungen sowie Sensoren, die als Ausgangssignal eine Spannung zwischen -10 und +10 V oder einen Strom zwischen -20 und +20 mA erzeugen. Außerdem können Widerstände zwischen 0 und 5450 Ohm bemessen werden.


Ich benutze einen speziellen Sensor. Wie kann ich die Messdaten entsprechend skalieren?

Für jeden Eingangskanal gibt es die Möglichkeit, die Messdaten direkt linear zu skalieren und eine Einheit anzugeben. Für Sensoren mit nicht-linearem Verlauf gibt es entweder die Möglichkeit, den gemessenen Wert über eine Berechnungsfunktion in eine Fließpunktvariable einfließen zu lassen, oder über die Software-Erweiterung "Benutzer-definierte Sensor-Typ-Definitionen" eigene Sensortypen zu definieren, für die dann eine Stützstellen-Tabelle angegeben werden kann.


Ich brauche mehr als 16 Kanäle, wie kann ich mehrere dydaqlog Datenlogger miteinander verbinden?

dydaqlog Datenlogger können über das MQTT Protokoll Daten austauschen. Dazu muss wenigstens einer der Logger über die Zusatzoption "Daten von externen Eingängen über MQTT Broker einlesen" verfügen. Als MQTT Broker kann dabei ein beliebiger Broker im gleichen Netz verwendet werden. Sollen die beiden dydaqlog Datenlogger direkt miteinander kommunizieren, kann auf einen externen Broker verzichtet werden. Anstelle dessen muss auf einem der beiden Logger die Option "Lokaler MQTT Broker auf dem Gerät" installiert sein. In beiden Betriebsarten ist es möglich, die Messdaten von einem Datenlogger als MQTT-Logging zu exportieren und auf dem zweiten Datenlogger als Import zu empfangen und alle Kanäle in einer gemeinsamen Oberfläche darzustellen, sie gemeinsam zu Loggen oder miteinander zu verrechnen. Zu beachten ist hierbei, dass die beiden Logger nicht exakt synchronisiert sind und dass zwischen dem Export und dem Import normalerweise ein Messtakt Unterschied besteht. Um die Takte möglichst genau anzugleichen, empfiehlt es sich, auf dem empfangenden Logger die Samplingrate so langsam wie möglich zu wählen. Dann ist die Zeitdifferenz zwischen den Messwerten so klein wie möglich.


Kann ich Messdaten von anderen Geräten und externen Sensoren in die Datenberechnung, -darstellung und -speicherung einbeziehen?

Mit der Zusatzoption "Daten von externen Eingängen über MQTT Broker einlesen" ist es möglich, Daten von externen Sensoren oder anderen Geräten in die Verarbeitung, Darstellung und Speicherung einzubeziehen, sofern diese Sensoren/Geräte über eine Möglichkeit verfügen, die Daten per MQTT an einen Broker zu verschicken. Der Broker kann sich dabei sowohl im Internet oder im lokalen Netz befinden, solange der dydaqlog Datenlogger darauf Zugriff hat. Es ist auch möglich, über eine weitere Zusatzoption einen MQTT-Broker direkt auf dem dydaqlog Datenlogger zu installieren.


Kann ich mehrere Arten des Daten-Loggings gleichzeitig nutzen, also z.B. die Messdaten gleichzeitig auf dem Datenlogger speichern und per E-Mail verschicken?

Ja. Es können bis zu 10 verschiedene Datenlogs gleichzeitig aktiv sein, egal, ob es sich um dabei um Datenlogs handelt, die auf die SD-Karte geschrieben oder per E-Mail, FTP oder MQTT verschickt werden.


Konfiguration / Programmierung

Was sind Messkonfigurationen? Was sind Dashboards?

Eine Messkonfiguration definiert, wie Messdaten erfasst werden. In der Konfiguration wird festgelegt, mit welcher Samplingrate gemessen wird, welche Kanäle in welchem Messmodus bemessen werden, wie die Daten skaliert oder miteinander verrechnet werden und wie welche Daten geloggt – also abgespeichert oder versendet - werden sollen. Die Konfiguration legt fest, was der dydaqlog Datenlogger während der Messung tun soll und welche Daten dabei entstehen. Deswegen kann es immer nur eine aktive Konfiguration geben und Veränderungen an aktiven Konfiguration sind nur bei angehaltener Messung möglich. Ein Dashboard hingegen definiert die Darstellung der Daten am Bildschirm, also im Webbrowser. Es ist problemlos möglich, von verschiedenen Browserfenstern aus mit verschiedenen Dashboards gleichzeitig dieselbe Messung darzustellen. Ebenso ist es möglich, diese Darstellungen zu verändern, ohne dass die Messung dafür unterbrochen werden muss. Eine Änderung am Dashboard ändert nie die Messdaten selbst, sondern nur, wie diese Daten optisch aufgearbeitet werden.


Wie viele Dashboards können maximal angelegt werden?

Beliebig viele.


Warum sieht mein Dashboard auf einem Smartphone plötzlich ganz anders aus?

Um der kleineren Bildschirmgröße eines Smartphones oder auch eines stark verkleinerten Browserfensters gerecht zu werden, passt die Weboberfläche sich dynamisch an, damit alle Bildschirmelemente vom Benutzer gut zu erkennen sind. Unabhängig vom ursprünglichen Layout werden dann alle Dashboardelemente untereinander angeordnet und es wird versucht, jedem Element dabei so viel Platz zu geben, damit es ohne Scrollen innerhalb des Elements dargestellt werden kann. Wenn Sie viel mit einem Smartphone oder einem anderen kleinen Mobilgerät auf die Weboberfläche zugreifen, empfiehlt es sich jedoch, ein spezielles Dashboard für diesen Fall zu erstellen und die Elemente so zu wählen, dass die dargestellten Daten gut erkennbar sind.


Wie viele Benutzer können gleichzeitig mit einem dydaqlog Datenlogger arbeiten?

Es gibt Benutzerrechte, die einen exklusiven Zugriff auf das Gerät erfordern. Dazu gehören z.B. die meisten Verwaltungsaufgaben sowie Veränderungen an der Konfiguration. So wird vermieden, dass evtl. zwei Benutzer gleichzeitig versuchen, sich widersprechende Eingaben zu machen. Deswegen kann immer nur ein Benutzer mit Exklusivrechten (z.B. config) gleichzeitig auf dem Gerät eingeloggt sein.

Es können aber beliebig viele Benutzer ohne Exklusivrechte gleichzeitig mit dem Gerät arbeiten und z.B. die Messdaten einsehen.


Wie kann ich weitere Benutzer anlegen und Benutzerrechte vergeben?

Bei Auslieferung sind einige Benutzer vordefiniert, die typischen Benutzerrollen entsprechen. Diese Benutzer können zwar nicht gelöscht, wohl aber (bis auf den Benutzer admin) deaktiviert werden. Der admin Benutzer kann im Bereich Verwaltung/Benutzer weitere Benutzer anlegen und ihnen Benutzerrechte zuteilen. So kann sichergestellt werden, dass wirklich nur bestimmte Benutzer Zugriff auf kritische Bereiche haben.


Warum wird mein Benutzer nach 10 Minuten automatisch ausgeloggt? Kann ich das verhindern?

Um zu vermeiden, dass ein Benutzer mit exklusiven Rechten den dydaqlog dauerhaft für andere Benutzer blockiert, werden Exklusiv-Benutzer bei mehr als 10 Minuten Untätigkeit automatisch ausgeloggt. Dieses Verhalten lässt sich deaktvieren (zum Beispiel wenn Sie wissen, dass Sie als einziger Benutzer mit dem System arbeiten). Loggen Sie sich dazu als admin ein und rufen Sie die Seite Verwaltung/Benutzer auf. Wählen Sie im Seitenmenü den letzten Punkt "Auto-Logout verwalten", entfernen Sie den Haken und geben dann das Administrator-Passwort ein. Danach können auch Exklusiv-Benutzer unbegrenzt eingeloggt bleiben, solange das Browserfenster geöffnet bleibt.


Was kann ich tun, wenn ich das Administrator-Passwort vergessen habe?

An der Vorderfront des Gehäuses zwischen dem zweiten und dritten Anschluss-Block gibt es eine kleine Öffnung in der Frontplatte. Dahinter verbirgt sich ein Reset-Button. Wird dieser Button mit Hilfe eines spitzen Gegenstandes für länger als 5 s gedrückt gehalten, wird der dydaqlog Datenlogger neu gestartet und für die nächsten 30 Minuten ist zusätzlich zu dem vergebenen Administratorpasswort auch wieder das Default-Passwort "admin" zulässig. Sie können sich dann also mit dem User admin und Passwort admin anmelden und unter Verwaltung/Benutzer unter dem Punkt "Benutzer ändern" für den admin ein neues Passwort vergeben. Nach einem weiteren Neustart (durch normales Aus- und Einschalten des Geräts oder Drücken des Reset-Buttons für weniger als 4 s) oder nach Ablauf der 30 Minuten ist dann nur noch dieses neue Passwort für den Administrator zulässig.


Wie kann ich Datenlogs wieder vom dydaqlog Datenlogger löschen um Speicherplatz freizugeben?

Datenlogs können nur vom Benutzer admin oder einem anderen Benutzer mit dem Recht "aufgezeichnete Messdaten löschen" gelöscht werden. Die entsprechende Funktion findet sich auf der Seite "Verwaltung/Dateien löschen".


Warum wird mein Dashboard-Element nicht angezeigt?

Ein Dashboard-Element wird nur angezeigt, wenn mindestens ein aktiver Kanal dafür ausgewählt ist. Evtl. haben Sie vergessen, Kanäle für das Element auszuwählen, oder die Konfiguration hat sich geändert und der entsprechende Kanal wurde deaktiviert oder umbenannt. Das Dashboard kann Kanäle nur anhand ihres Namens zuordnen und die Namen in den Dashboards werden bei einer Änderung in der Konfiguration nicht automatisch angepasst. Sie müssen also den Kanal in diesem Fall dem  Dashboard-Element manuell neu hinzufügen. Wenn es sich um ein Element vom Typ "Manuelle Bedienelemente" handelt, kann es auch sein, dass der eingeloggte Benutzer nicht über das Recht "Werte interaktiv vom Dashboard aus setzen" verfügt. In diesem Fall wird das Dashboard-Element ausgeblendet.


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